Kaum einer bleibt in der kalten Jahreszeit von Husten, Schnupfen oder Heiserkeit verschont. Eine normale Erkältung ist als harmlos anzusehen, bei einer echten Grippe allerdings ist Vorsicht angeraten. Die Influenza zeigt sich meist mit heftigen Symtomen wie hohem Fieber, Gliederschmerzen und starkem Krankheitsgefühl. Oft folgt noch eine Bronchitis oder Lungenentzündung. In manchen Fällen kann die Grippe sogar zum Tod führen. Schützen kann man sich durch eine Impfung.
Diese sollte insbesondere bei Menschen durchgeführt werden, deren Immunsystem geschwächt ist. Ebenso bei Personen , die an einer chronischen Krankheit (z.B. Herzkrankheiten, Bronchitis oder anderen Lungenerkrankungen) oder an Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes leiden. Generell wird auch älteren Menschen ab 60 Jahren empfohlen, sich vorbeugend impfen zu lassen. Aber auch bestimmte Berufsgruppen sind durch häufige Personen- oder Kunden-Kontakte gefährdet, mit dem Virus in Kontakt zu kommen und sich anzustecken. Dazu gehören medizinische Berufe und Rettungsdienste, Polizei- und Verwaltungsbeamte, Lehrer und Erzieher sowie Personal von öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel.
So mancher glaubt durch die letztjährige Impfung noch genügend Schutz zu haben. Ein großer Irrtum: die Viren erweisen sich nämlich als äußerst flexibel. Haben sie erst einmal festgestellt, dass sie bei den von ihnen angegriffenen menschlichen Objekten vor eine Impfmauer laufen, verändern sie sich so lange, bis sie ein Schlupfloch finden, doch durch diese Mauer zu gelangen. Schon aus diesem Grund wird der Grippeimpfstoff in den Forschungslabors ständig an den neuen Virentyp angepasst. Deshalb muß jährlich eine Auffrischung erfolgen.
Die beste Zeit für den Gang zum Arzt ist kurz vor Beginn der Influenzasaison im September oder Oktober. Circa zwei Wochen nach der Impfung setzt der Schutz ein, er hält praktisch ein Jahr lang an. Die meisten Kassen übernehmen die Kosten auch bei Nicht-Risikopatienten. Menschen, die unter einer Eiweiß-Allergie leiden, müssen auf die Impfung verzichten. Bei der Herstellung des Impfstoffes werden als Ausgangsmaterial befruchtete Hühnereier verwendet.
Gegen eine „normale Erkältung“ aber hilft auch die Impfung nicht. Die beste Vorbeugung besteht in einer gesunden Lebensweise mit vitaminreicher Ernährung und Bewegung an der frischen Luft. Und wer gerne mal eine Tasse Tee trinkt und gleichzeitig etwas für seine Abwehrkräfte tun will, für den gibt es einen besonderen Tipp: Hagebuttentee
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