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BESCHWERDEN |
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Beschwerden bei Schilddrüsenvergrößerung
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Beschwerden durch Schilddrüsenvergrößerung:
Enge- und Druckgefühl vorn im Hals Kloß- und Fremdkörpergefühl, das z.B. bes. In Rücken- und Seitenlage auftritt Schluckbeschwerden Abneigung gegen enge Krägen, Rollkragenpullover, Krawatten. Gefühl der Luftnot Dabei Verstärkung in Situationen, die mit innerer Anspannung, Aufregung und Streß verbunden sind.
Die überwiegende Mehrzahl der Patienten mit einem Kropf besitzt eine normale Schilddrüsenfunktion. Nur bei einem kleinen Teil liegt entweder eine „Überfunktion“ oder eine „Unterfunktion“ vor.
Der Hormonbedarf des Körpers wird durch einen sogenannten Regelkreis gesteuert. Die zentrale Stelle dieser Steuerung ist die Hirnanhangsdrüse.
Hier werden Hormnonbedarf und Hormonverbrauch registriert, und von hier aus wird die Schilddrüse durch spezielle Botenstoffe zur Hormonproduktion angeregt oder gebremst. Die Bildung des Schilddrüsenhormons ist vom Jodangebot und vom Stoffwechselbedarf des Körpers abhängig.
Der Anteil der Hormone im Blut läßt sich durch Labortests genau bestimmen. Störungen der Funktion können sowohl durch Veränderungen in der Schilddrüse selbst, als auch durch Störungen des Regelkreises bedingt sein.
Bei einer normalen Funktion der Schilddrüse spricht man von „Euthyreose“, bei einer Überfunktion von „Hyperthyreose“, bei einer Unterfunktion von „Hypothyreose“.
Ein Kropf kann sowohl mit einer Normalfunktion als auch mit einer Über- oder Unterfunktion verbunden sein. Ebenso können Funktionsstörungen auch bei einer normal großen Schilddrüse vorliegen.
Die Vergrößerung der Schilddrüse verläuft in 3 Phasen, die sich unterschiedlich bemerkbar machen.
Der Arzt kann die Schilddrüse von außen ertasten und aufgrund der Beschwerden eine erste Diagnose stellen.
Nach der Erstuntersuchung gibt der Ultraschall Aufschluß über die genaue Lage, Form und Größe, vor allem aber die Gewebestruktur der Schilddrüse. Die Ultraschalluntersuchung ist für den Patienten nicht spürbar und ohne Nebenwirkung.
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